Frieden fängt schon im Kleinsten an

In diesem Jahr beschäftigen wir uns während der Fastenzeit intensiv mit dem Thema  „ Gefühle“ . Unsere Kita-Eltern haben dazu am 03.03.2022 eine einführende E-Mail bekommen.

Es geht darum

–  innere Stimmen wahrzunehmen: Wann fühle ich mich wohl oder unwohl?
–  Empathie zu entwickeln: wie geht es den Anderen?
–  sich als Teil einer Gemeinschaft zu verstehen und Solidarität zu üben und zu erfahren
–  durch Gespräche Streitereien zu schlichten und Frieden zu stiften
–  sich mit der Friedensbotschaft Jesu zu beschäftigen.

 

 Als Einstieg haben unsere Kita-Kinder eine Friedensfahne für unser Außengelände mit ihren Handabdrücken gestaltet. Mit dieser Friedensfahne wollen wir Einigkeit und ein friedvolles Miteinander darstellen, denn

Frieden fängt schon im Kleinsten an

                                                                und wird im konkreten, alltäglichen Handeln sichtbar. 

Gewaltfreiheit, Toleranz, Wertschätzung, Anerkennung und Respekt bilden dafür die Grundlage. Gewaltfreie Konfliktlösungen, ein hohes Maß an Beteiligung/ Teilhabe/ Mitwirkung/ Einbeziehung und die Transparenz von Entscheidungen sind wichtige Bestandteile des Miteinanders. Ein konstruktiver Umgang mit Konflikten ist daher als grundlegende Kompetenz unverzichtbar. Dieses bedeutet zuallererst, die eigenen Grundbedürfnisse und die der anderen wahrzunehmen und anzuerkennen, um darauf aufbauend faire Lösungen für ein gelingendes Miteinander zu finden. 

Besonders starke Gefühle erleben die Kinder in Konfliktsituationen:

Streit und Auseinandersetzungen kommen im Alltag in verschiedenen Abstufungen immer wieder vor. Kinder streiten sich untereinander und grenzen sich damit ab. Sie streiten sich um Spielsachen, um ihren Platz im Spielkreis und um vieles mehr. Die Kinder machen damit ihren Anspruch auf etwas deutlich, was ihnen wichtig ist. Aussagen wie „Nein, ich will das nicht!“ oder „Lass mich in Ruhe!“ haben ihre Berechtigung und helfen dem Kind, den eigenen Standpunkt deutlich zu machen.

Konflikte sind im sozialen Miteinander normal und können eine Chance sein, positive Veränderungen zu bewirken. Das gelingt jedoch nur, wenn wir sie ohne Gewalt austragen. Handeln die Kinder entsprechend und erzielen auf friedliche Weise Erfolge, dann fühlen sie sich selbstwirksam. Friedliches Handeln bezieht sich damit vor allem auf den persönlichen Bereich, in dem jeder seinen Beitrag zum friedlichen Miteinander leisten kann.

Gottes Sohn, Jesus sagte: „Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.“

Wir danken Gott, dass er uns Kraft und Mut gibt, anderen zu helfen.
Denn so können wir selbst Frieden geben und für Frieden sorgen.

Wenn wir uns friedlich oder zufrieden fühlen, dann sind wir glücklich und das ist eindeutig ein schönes Gefühl!