Raus in den Wald

Früher sind wir in Pfützen gesprungen, sind auf die höchsten Bäume geklettert, haben uns Höhlen in den Hecken gebaut und haben die wildesten Abenteuer in der Natur erlebt. Wir waren einfach oft draußen. Oft spielten wir in großen Kindergruppen, ohne einen Erwachsenen weit und breit. Gab es ein Problem, musste eine Lösung her.

Doch die Zeiten haben sich geändert…….

Das Entdecken der Natur scheint öde, macht Dreck oder ist zu gefährlich. Der Regen ist nass, die Sonne macht krank, der Wind ist zu kalt und in den wilden Ecken warten die bösen Zecken.

Funktionierende Beziehungen, eine komplexe, möglichst wenig durchstrukturierte Umwelt- so wackelig, so vielfältig, so sinnbeanspruchend wie möglich, das möchten wir Kindern bieten. Kinder brauchen selbst gestaltete Abenteuer!

Wenn Kinder viel in der Natur sein dürfen, die Vielfalt der Pflanzen und Tiere entdecken und erleben, werden sie spüren, wofür es sich lohnt unsere Erde zukünftig zu schützen.

Wie vielfältig und befreiend das Leben in der Natur sein kann, durften die Teams unserer Kindertageseinrichtungen in den jährlichen Fortbildungswochen selbst erfahren.  Begleitet wurden sie dabei von Sabrina Unger und Ulrike Hartweg, zwei ausgebildete Naturpädagoginnen in unserem Kitaverbund.