Start in unser Projekt „Die 10 Gebote“

Im Rahmen unseres diesjährigen Jahresprojekts haben wir uns im Kindergarten gemeinsam mit den Kindern auf eine besondere Reise begeben: Wir möchten die 10 Gebote kennenlernen und zwar auf eine kindgerechte, lebensnahe und erfahrbare Weise.

Bevor wir mit den Kindern gestartet sind, hat sich unser religionspädagogischer Arbeitskreis, bestehend aus den Teams aller fünf Kindergärten, intensiv mit den 10 Geboten auseinandergesetzt. Gemeinsam haben wir überlegt, wie sich die Inhalte verständlich und greifbar für Kinder formulieren lassen. So konnten wir die Gebote in eine Sprache übersetzen, die die Lebenswelt der Kinder aufgreift und sie zum Nachdenken und Mitmachen einlädt.

Den Auftakt unseres Projekts bildete das Gebot: „Wir sagen Gott Danke – für alles Gute, für die Menschen und für die Schöpfung.“ Dieses erste Thema haben wir im St. Monika Kindergarten gemeinsam mit den Kindern entdeckt und gestaltet.

Als Einstieg diente die Geschichte „Das Dorf ohne Regeln“. Sie half den Kindern, sich spielerisch mit der Bedeutung von Regeln und einem guten Miteinander auseinanderzusetzen und bildete eine Brücke zu den 10 Geboten.

Im Anschluss daran haben wir die „Danke-Sonne“ in unsere Morgen- und Maxirunden eingeführt. Jeden Tag überlegen wir gemeinsam, wofür wir dankbar sind. Die Kinder bringen ihre eigenen Gedanken und Erlebnisse ein und erfahren so, wie vielfältig Dankbarkeit sein kann.

Ein weiteres Highlight war das Gestalten der „Danke-Kerzen“. Jedes Kind durfte seine eigene Kerze kreativ gestalten und mit nach Hause nehmen, als kleines Zeichen der Dankbarkeit, das auch in den Familien weiterwirken kann.

Da zeitgleich unsere Waldwochen stattfanden, haben wir das Thema auch in die Natur mitgenommen. Passend dazu begleitete uns das Buch „Der kleine Fuchs sagt Danke“, das die Kinder auf liebevolle Weise für die Schönheit der Schöpfung und die kleinen Dinge im Alltag sensibilisierte.

Auch im Eingangsbereich unseres Kindergartens wurde das Thema sichtbar: Unser „Dankebaum“ lud die Kinder dazu ein, ihre Gedanken festzuhalten. Sie konnten etwas malen, wofür sie dankbar sind, und ihre Beiträge am Baum aufhängen. So entstand nach und nach ein buntes und sehr persönliches Gemeinschaftswerk.

Zum Abschluss haben wir unsere gemeinsame Zeit in einem Gottesdienst noch einmal aufgegriffen. In einer kindgerechten Runde erinnerten wir uns an die verschiedenen Aktionen und Erlebnisse und blickten gemeinsam zurück. Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von Alice Zaun, die unseren Abschlussgottesdienst begleitet und bereichert hat.

Dieses erste Gebot hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, innezuhalten und Danke zu sagen, für die kleinen und großen Dinge im Leben. Wir freuen uns darauf, auch die weiteren Gebote gemeinsam mit den Kindern zu entdecken.

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